Häufige Fragen

Häufige Fragen

Wie kann sichergestellt werden, dass wirklich keine Lastwagen durch Root fahren?

  • Die LKWs haben keinen Grund dazu, weil dies fast für jedes Ziel ein Umweg wäre.
  • Baulich wird der Verkehr Richtung Root für LKWs erschwert. Es wird nur den Sammelfahrzeugen der Gemeinden Root, Gisikon und Honau erlaubt, den Abfall via Root anzuliefern.
  • Alle übrigen Anlieferer werden verpflichtet, die Autobahnausfahrt Buchrain zu benutzen.
  • Sollte sich trotzdem ein LKW-Fahrer nicht daran halten, so wird dieser mit höheren Gebühren und im Wiederholungsfall mit einem Lieferverbot bestraft. Solche Massnahmen wirken in der Regel sehr schnell und nachhaltig.

Wird die Luftverschmutzung beim Bau der Renergia zunehmen?

  • Nein, im Gegenteil! Die Papierfabrik Perlen produziert heute die benötigte Wärme mit Schweröl, Öl und Gas. Wenn die Kehrichtverbrennung die Wärmeversorgung übernimmt, werden die Ölkessel der Papierfabrik abgestellt. Die Schadstoffbelastung der Luft nimmt ab, weil eine moderne Kehrichtverbrennungsanlage die Energie deutlich sauberer herstellen kann als die Ölkessel der Papierfabrik.
  • Die meisten Leute denken beim Wort «Kehrichtverbrennung» an die rauchenden Kamine der siebziger Jahre. Diese Zeiten sind in allen Kehrichtverbrennungsanlagen der Schweiz vorbei. Heute ist der Beitrag einer Kehrichtverbrennung an die Luftverschmutzung verschwindend klein. Bei einzelnen Komponenten wie z.B. Staub ist der Ausstoss nahezu Null. Wenn wie beim Projekt Renergia oder in den grossen Städten durch konsequente Wärmenutzung Millionen von Litern Öl eingespart werden, so wird durch eine Kehrichtverbrennung die Luftqualität sogar verbessert.

Warum bauen wir eine KVA, wenn gesamtschweizerisch ja Überkapazitäten vorhanden sind?

  • Unsere Vorgänger haben diverse KVAs, welche «Dreckschleudern» waren, geschlossen (KVA Stoos, Männedorf, Affoltern a.A. etc.). Zukünftig werden weitere ineffiziente und umweltbelastende Anlagen geschlossen werden müssen. Dies sind vor allem KVAs, die im Grünen stehen. Genau aus diesem Grund verlegen wir unsere gemeinsam mit verschiedenen Partnern geplante Anlage nach Perlen, wo ein gesamtschweizerisch aussergewöhnlich hoher energetischer Wirkungsgrad erzielt werden kann. Da dies auch Einnahmen generiert, ist die Wirtschaftlichkeit der neuen Anlagen hervorragend.
    Wir entsorgen in der KVA Perlen ausschliesslich Abfall aus der Zentralschweiz. Allein aus den kommunalen Sammlungen unserer Partnerverbände kommen 70 Prozent unserer Menge zusammen. Wenn wir die Zahlen anderer KVAs betrachten, können wir davon ausgehen, dass die restlichen 30 Prozent aus Industrie, Bau und Gewerbe sowie von Privaten bei den günstigen Konditionen eher konservativ berechnet sind.